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Sep 9 08

Hier ist die Dissertation

by Jakob

Heute bekam ich die Dissertation meines Großvaters endlich zugeschickt. Sie enthält wie vermutet viel Fachchinesisch, aber im Anhang befindet sich auch ein kurzer Lebenslauf aus der Sicht von 1945, der noch einmal verdeutlicht, wie sein Studium verlaufen ist.

Sep 3 08

Dissertation ausgehoben

by Jakob

Soeben habe ich die original eingereichte Dissertation meines Großvaters, Rudolf Kovacsevich, in der medizinischen Unibibliothek in Innsbruck ausheben lassen. Sie stammt aus dem Jahr 1945 und wird mir nun elektronisch in den nächsten Tagen zugestellt. Verstehen werde ich die 32 Seiten (!) mit dem klingenden Titel “Über die Hydronephrose” (=Wassersackniere) wahrscheinlich kaum, aber ich will sie mir doch einmal ansehen.

Link:
Unibibliothek Innsbruck

Aug 22 08

Herzlich Willkommen!

by Jakob

Alle Besucher von pumberger.org heiße ich herzlich Willkommen auf “Spurensuche – powered by pumberger.org”.
Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, das Ende meines Studiums auch als Anlass zu nehmen nach 5 Jahren das private Blogschreibens zu beenden. Ich habe einfach nicht mehr die Freude und die Zeit regelmäßig zu schreiben (wie man an meinen seltenen Einträgen gemerkt hat) und möchte mich anderen Dingen widmen. Außerdem ist mir meine unmitelbare Privatsphäre auch wichtiger geworden – nicht immer muss jeder wissen, was ich gerade mache. Pumberger.org stirbt durch dieses Entscheidung jedoch nicht.

Was kommt nun?
“Spurensuche” steht für mein Ahnenforschungsprojekt, das ich nach über einem halben Jahr gedanklichen Vorlauf endlich in die Tat umsetze. Seit Jahren übt die eigene Familiengeschichte eine unheimliche Faszination auf mich aus. Mit dem Tod meiner Großmutter im vergangen Jahr hat das Thema in mir wieder einen größeren Stellenwert bekommen.

Wozu eine Homepage?
Ich habe mir lange überlegt, wozu ich das mache, was ich mit meinen Entdeckungen anstellen und wie viel Zeit ich investieren möchte. Auch die Frage, ob ein solches Projekt offline oder doch besser online zu bewältigen ist, war für mich lange unklar.
Letztlich habe ich jedoch der Innovation den Zuschlag gegeben. Das Internet beinhaltet schon heute für Familienforscher ein unglaubliches Reservoir an Informationen und das wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken.
Beim Studium der gängigen Programme war ich irgendwann überzeugt einen Stammbaum mit dazugehörigen Bildern, Medien und Material nur hier im Netz sinnvoll gestalten zu können. Auch möchte ich mit anderen Familienforschern auf diesem Weg in Kontakt treten. Angenehmer Nebeneffekt: Jedes Familienmitglied kann meine Ergebnisse auch mitverfolgen.

Ständig neue Beiträge dürfen an dieser Stelle nicht erwartet werden. Sicherlich gibt es am Anfang immer ein wenig mehr zu erzählen, doch es wird auch Phasen geben, wo ich über Wochen (vielleicht auch Monate) nichts oder nur sehr wenig zu berichten habe. Es ist mir besonders wichtig, das Projekt entspannt anzugehen – auch damit die Freude daran lange anhält.
Das thematische Feld dieser Seite ist ziemlich eng gehalten, eine kleine Ausnahme mache ich jedoch. Nachdem ich ja der Haus- und Hoffotograf der Familie bin, werden hier auch die Fotos von Familientreffen, -feiern oder sonst welcher Anlässe veröffentlicht veröffentlicht (allerdings geschützt und nur mit Passwort lesbar – ist für Freunde und Familie per Mail erhaltbar).

So, nun bleibt mir nur noch Euch allen viel Spaß mit der Spurensuche zu wünschen. Wer mitmachen möchte, kann sich jederzeit bei mir melden. Aber ich werde die meisten sowieso direkt ansprechen.

Euer Jakob

Aug 18 08

Filmtipp: Die Option – Schicksalstage für Südtirol

by Jakob

Gerade habe ich auf ZDF eine interessante Sendung entdeckt, die in wenigen Minuten auf dem ZDFdokukanal gesendet wird.
“Die Option – Schicksalstage für Südtirol” ein Film über den Hitler-Mussolini-Pakt ist aus familiengeschichtlicher Sicht besonders informativ. Schließlich kam meine Südtiroler Verwandtschaft (Eppacher-Familie, Großmutter väterlicherseits) aufgrund der Option nach Österreich.

Sendedaten:
Montag, 18.08.2008, 22:45-23:15
ZDFdokukanal

Wiederholung:
Freitag, 22. 08.2008, 22:00-22:30
ZDFdokukanal

Link:
ZDF-Seite zur Doku

Aug 11 08

Vom 100. ins 1000.

by Jakob

Es ist schon witzig, wie sehr man sich bei der Ahnenforschung verzetteln kann. Man kommt vom 100. ins 1000. und irgendwie wird mit jedem Foto, mit jedem Brief das Feld immer größer. Aber vielleicht ist es ja genau diese Unendlichkeit des Themas, was die Faszination ausmacht.
Gerade bewege ich mich zu 90 Prozent im Zweiten Weltkrieg. Besonders meine Großeltern mütterlicherseits geben da viel Nachforscharbeit. Es ist einfach viel Material vorhanden und ich glaub, ich werde noch Jahre brauchen, bis der unübersichtliche Haufen halbwegs geordnet ist.
Aber beschweren möchte ich mich auf keinen Fall. Das ist doch der Traum jedes Familienforschers, dass man einen (in meinem Fall sogar zwei) Schränke voll von Material findet und so die Suche meist bequem von zu Hause aus möglich ist. Die anderen zweige werden auch nicht allzu sehr vernachlässigt, denn man braucht ja schließlich von Zeit zu Zeit ein wenig Abwechslung im Familienzweig.

Aug 9 08

Geschützt: Stasiakte?

by Jakob

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Jul 29 08

Grab von Josef Haspinger in Stalingrad gefunden

by Jakob

Zur Vorgeschichte:

Josef Haspinger, der Halbbruder meiner Großmutter väterlicherseits, wurde am 02.09.1922 in Taisten/Südtirol geboren und starb in der Schlacht um Stalingrad im Zweiten Weltkrieg.

Soldatenfoto von Josef Haspinger - Ortskirche Wesenufer/OÖ

Vor mehr als einem halben Jahr entdeckte ich seinen Namen auf der Homepage des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., wobei seine letzte Ruhestätte unbekannt war. Ich nahm den Kontakt zum Volksbund auf, da einige Dinge ungeklärt waren. Auf der einen Seite war der Geburtsort “Toisten” eindeutig falsch geschrieben, auf der anderen Seite stimmte das Sterbedatum nicht mit den Familienerzählungen überein. Die Mitarbeiter des Volksbunds waren wirklich sehr zuvorkommend und hilfsbereit. Sie stellte einen Antrag auf Überprüfung der Daten beim Wehrmachtsarchiv – Deutsche Dienststelle. Doch auch hier wurde das Sterbedatum 03.01.1943 bestätigt. Meine Großmutter erzählte mir es sei der 03.10.1942 gewesen. Also eine Unstimmigkeit, die auch heute noch nicht geklärt werden konnte.

Aktuelle Entwicklung:
Kurz vor meinen Urlaub bekam ich Anfang Juli ein Schreiben vom Volksbund. Darin stand, dass man das Grab von Josef Hapsinger gefunden habe. Erst kürzlich hat der Volksbund in Karpowka Prudboj einen Soldatenfriedhof exhumiert, der nur noch auf Einbettungsplänen von 1943 verzeichnet war. Dabei wurden 888 deutsche Soldaten gefunden, einer von ihnen ist Josef Haspinger, der aufgrund seiner Erkennungsmarke eindeutig identifiziert werden konnte. Der Leichnam wurde nun auf den zentralen Soldatenfriedhof in Rossoschka in der Nähe von Stalingrad umgebetet (Block 29, Reihe 6, Grab 208).

Karte vom Kessel von Stalingrad aus dem Jahr 1942/43

Diese Karte zeigt den Kessel von Stalingrad aus dem Jahr 1942/43.
Der Ort des Grabes ist mit einem rosa Marker gekennzeichnet -
der rote Pfeil zeigt den Ort, wo sich das Grab heute befindet.

65 Jahre nach seinem Tod ist nun das Schicksal von Josef Haspinger weitgehend geklärt.

Ob der genaue Todestag jemals bestätigt werden kann bleibt ungewiss, auch die genaue Situation der Einheit von Josef gilt es noch zu recherchieren: Deshalb habe ich an die Deutsche Dienststelle (WSt) eine Anfrage um Dokumentation des militärischen Werdegangs gestellt.
Ein wirklich großer Erfolg ist mir aber auf jeden Fall schon sicher!

Material:
Brief des Volksbunds vom 24.06.2008
Stammbaumblatt von Josef Haspinger

Jul 3 08

Geschützt: Die nächste Suche – diesmal beim Roten Kreuz

by Jakob

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Jul 1 08

Suchantrag bei der Deutschen Dienststelle (WASt)

by Jakob

Gerade eben habe ich einen Suchantrag bei der Deutschen Dienststelle (WASt) für meinen Großvater Rudolf Kovacsevich gestellt. Ich möchte nämlich mehr über seine Laufbahn bei der Wehrmacht erfahren. Wo war er im Zweiten Weltkrieg, in welchen Einheiten war er, welche Verletzungen hatte er,..
Decken sich die offiziellen Daten mit den Familienerzählungen? Nun stelle ich mich auf bis zu 6 Monate Wartezeit ein – solange braucht die Dienststelle nämlich, um einen Antrag zu bearbeiten (Selbstauskunft).

Link:
Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht (WASt)

Jun 29 08

Impressum

by Jakob

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spurensuche [at] pumberger.org

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