By Jakob on 1. Oktober 2009
Sensationell, als meine älteste Urahnin wurde nun Ardi identifiziert – sie lebte vor 4,4 Millionen Jahren. Okay, es wird noch ein wenig dauern, bis ich meinen Stammbaum lückenlos bis zu ihr zurückverfolgen kann, aber dank der Mormonen ist bekanntlich alles möglich. Auf jeden Fall habe ich mir Ardis Foto schon mal für meine Ahnengalerie gesichert.
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By Jakob on 14. September 2009
Mein Onkel Klaus hatte mich bereits vor einigen Monaten auf eine Ausstellung über das Zusammenleben von Serben und Deutschen in der Vojvodina aufmerksam gemacht. Ein kurzer Abstecher nach Novi Sad ging sich leider nicht aus, weshalb ich bis jetzt warten musste, um die Ausstellung sehen zu können. Denn seit letztem Wochenende kann die deutsch-serbische Gemeinschaftsproduktion im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm unter dem Titel ”Daheim an der Donau – Zusammenleben von Deutschen und Serben in der Vojvodina“ besucht werden. Die Heimreise von einer Hochzeitsfeier gestern Nachmittag war die Gelegenheit für unseren Besuch.
Warum mich dieses Thema so interessiert? Vor 150 Jahren ist ein Teil meiner Verwandtschaft aus der Vojvodina nach Wien ausgewandert – weshalb ist bislang unklar. Deshalb bin ich natürlich an der Gegend und vor allem an deren Geschichte besonders interessiert.
Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Neben einem geschichtlichen Abriss und Einwandererströmungen steht vor allem das tagtägliche Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen im Mittelpunkt. Vom Siedlungsbau über Landwirtschaft und Handwerk bis hin zum kulturellen Leben. Gespickt mit vielen Erinnerungsstücke vermittelt die Ausstellung einen sehr guten Einblick über das Leben in der Region (vor allem vor 1945). Wie schwierig das Erstellen der Schautafeln gewesen sein muss, wird besonders im Abschnitt “Flucht und Vertreibung” deutlich. Hier prallen unterschiedliche Interpretationen, Schwerpunkte und Ansichten aneinander. Trotzdem haben die Ausstellungsmacher auch diesen Abschnitt gut gelöst.
Die kleine, aber sehr informative Ausstellung kann übrigens noch bis 10. Januar 2010 in Ulm angesehen werden – einen Besuch lohnt sich.
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By Jakob on 28. August 2009
Hauptvorkommen: Süd- und Osttirol
Erste Erwähnung:
1519 Michael Purger auf Purg, Lana
[belegt durch Josef Tarneller: Tiroler Familiennamen. Meran 1922.]
Bedeutung: In dieser Gegend stammt der häufig vorkommende Name Burger nicht vom “Bürger einer Stadt” sondern bezeichnet einen “Einwohner eines Hofes namens Burg”.
Quelle: Karl Finsterwalder: Tiroler Namenkunde. Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft: Innsbruck 1978. S.224.
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By Jakob on 25. August 2009
Hauptvorkommen: Der FN Gruber kommt im deutschen Sprachgebiet ungemein häufig vor und lässt sich deshalb nicht auf eine Region lokalisieren.
Bedeutung: “Hof in der Grube”
Quelle: Karl Finsterwalder: Tiroler Namenkunde. Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft: Innsbruck 1978. S.306
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By Jakob on 14. August 2009
Hauptvorkommen: Tauferer Tal (Südtirol), Tux und Wipptal (Tirol)
Hofname in Rein bei Taufers
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mundartlich: eppa [Betonung auf dem e]
Erste Erwähnung:
1530 Eppach
[belegt durch Carlo Battisti: Dizionario toponomastico atesino, Florenz vol.2. I nomi locali della Pusteria, 1938-1940. Band 3, S.11190]
Bedeutung: Epah (mittelhochdeutsch)= Efeu
Quelle: Karl Finsterwalder: Tiroler Namenskunde. Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft: Innsbruck 1978. S.263.
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By Jakob on 30. Juli 2009
Die intensive Arbeit an der Südtiroler Stammlinie fördert immer mehr Familiennamen zu Tage, deren Bedeutung und Herkunft ich mir nicht erklären kann. Auf der Suche nach Antworten fand ich nun ein Buch über Familiennamen in Tirol, das mir oft verlässliche Angaben liefert. Als erstes will ich an dieser Stelle den Nachnamen meiner Urgroßmutter Maria Hellweger besprechen.
Hellweger
Hauptvorkommen: Oberes Pustertal, Südtirol
Hofname in St. Lorenzen, Stefansdorf
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Erste Erwähnungen:
1306 Meierhof zum Höllenweg
[belegt durch Otto Scholz: Die Ausbreitung des Deutschtums in Südtirol im Lichte der Urkunden, München u. Berlin 1927-1934; Band 4 Vintschgau, Eisacktal und Pustertal 1934, S.140]
1583 Hölberger
[belegt durch Carlo Battisti: Dizionario toponomastico atesino, Florenz vol.2. I nomi locali della Pusteria, 1938-1940. Band 2, S.6934]
Bedeutung: zem holin wege (althochdeutsch) = am Hohlweg
Quelle: Karl Finsterwalder: Tiroler Namenskunde. Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft: Innsbruck 1978. S.325.
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By Jakob on 18. Juli 2009
Ihr erinnert Euch noch daran, dass ich vor einem Jahr eine Anfrage nach Josef Haspinger beim Wehrmachtsarchiv gestellt habe (siehe hier)? Nun liegt mir endlich eine Antwort vor.
Ich kenne nun die genauen Truppenteile, denen er zwischen 1941 und 1942 zugeteilt war und kann mir so noch ein besseres Bild machen, wie es ihm die letzten Monate seine Lebens im Russlandkrieg ergangen sein muss. Aber seht am besten selbst, was die Deutsche Dienststelle schreibt.
20090518_Brief_Deutsche_Dienststelle_zu_Josef_Haspinger
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By Jakob on 16. Juli 2009
Wie Ihr sehen könnt verändert sich abermals die Seite von pumberger.org. Verzeiht mir meine Sprunghaftigkeit, aber das nun ein halbes Jahr getestet System hat sich leider als sehr unpraktisch herausgestellt. WordPress ist und bleibt die beste Lösung zumal sich meine Datenbank immer besser mit dem Blog verbinden lässt. Der Neustart wird sich allerdings noch einige Woche hinziehen.
Derzeit ist Anfang/Mitte August als Starttermin geplant
Posted in Ahnenforschung allgemein
By Jakob on 12. Mai 2009
Ganz aktuell ein seltenes Foto der Pumberger-Familie vom letzten Wochenende.

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By Jakob on 2. Mai 2009
Meine Arbeit an den Antholzer Kirchenbüchern bei den Mormonen geht stetig voran. Es stimmt tatsächlich, dass man einige Forschungstage braucht, um sich in die Handschriften der jeweiligen Pfarrer hineinzulesen. Mittlerweile kann ich die Einträge über weite Strecken gut lesen.
Mein Hellweger-Stammbaum (siehe hier) hat sich in den letzten Wochen auch beachtlich erweitert. Ich arbeite im Moment hauptsächlich an der 9. und 10. Generation von mir aus und kann nach jedem Besuch Puzzlesteine zusammensetzen. Vor allem die Suche nach den Sterbedaten gestaltet sich alles andere als einfach. Während man bei den Geburtsdaten meistens eine enge Periode von ca. 20 Jahren (von der Hochzeit weg) untersucht, erstreckt sich der Suchraum bei den Sterbedaten nur einer Generation auf 120 Jahre. Dazu kommt noch, dass viele Geschwister nicht am Geburtsort bleiben und wegziehen. Die geringe Anzahl an Familiennamen im Antholzer Tal ist an dieser Stelle auch noch zu erwähnen. Meist gibt es zum Beispiel in einer Generation bis zu 12 Mal eine “Maria Mesnerin”, unter denen man die richtige finden muss das kann anstrengend sein.
Insgesamt muss ich aber zugeben, dass ich die Arbeit an den Kirchenbüchern etwas unterschätzt habe. Bislang konnte ich in zwei Monaten 150 Jahre erforschen; weitere 150 fehlen…
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