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Soldatenfriedhof Helsinki-Honkanummi

by Jakob on Oktober 1st, 2010

Österreich, Deutschland, Tschechien, Serbien, Russland und Italien. In all diesen Ländern habe ich bereits Familienforschungen durchgeführt. Es zeigt sich, dass ich und meine Frau aus typischen mitteleuropäischen Familien mit weitläufiger Verbreitung kommen.

Seit heute wird auch in Finnland geforscht, zumindest auf einem kleinen Soldatenfriedhof unweit der Hauptstadt Helsiniki.

Josef Lämmel, der Halbbruder von Heikes Großmutter Hedwig Lämmel, war als Schiffskoch für die Deutsche Marine (als Obergefreiter) unterwegs bis er am 16. Juli 1944 starb (bei einem Schiffsunglück). Irgendwie wurde er jedoch aus der Ostsee geborgen und auf dem Soldatenfriedhof Helsinki-Honkanummi, 20km nordöstlich von Helsinki, im Grab 127 begraben. Wieder einmal war die Gräbersuche des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sehr hilfreich. Das viel gescholtene Google Street View hat mir dann geholfen den Friedhof genau zu lokalisieren.

Todesmitteilung Josef Lämmel (1944)

Wie sehen in dieser Sache nun die weiteren Schritte aus? Josef Lämmels Nachkommen habe ich bereits informiert und die haben einen Antrag bei der WASt (siehe auch diesen Beitrag) gestellt, um mehr über den militären Werdegang zu erfahren.

Eine große Frage ist, auf welchem Schiff genau Josef Lämmel gestorben ist. War es vielleicht der Flakkreuzer Niobe, der am 16. Juli 1944 vor der finnischen Küste bei Kotka versenkt wurde? Und wie und wann wurde die Leiche geboren?
Auskünfte darüber wird uns wahrscheinlich die WASt oder die Kriegsgräberfürsorge liefern können – aber das dauert bekanntlich.

Soldatenfriedhof Honkanummi auf einer größeren Karte anzeigen

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