Heute sind vor allem die Newsseiten voll von der Topmeldung “Friedensnobelpreis für Barack Obama”. Amerikanische Präsidenten, Präsidentschaftskandidaten aber auch First-Ladies stehen aber seit langem auch im Blickfeld von Genealogen (siehe z.B. Präsidentschaftskandidat John Kerry). Ahnenforscher auf der ganzen Welt legen sich mächtig ins Zeug und versuchen mehr über die Vorfahren von diesen berühmten Personen zu erfahren. Manchmal erinnert mich das jedoch alles ein wenig an künstliche Adelsgeschlechter. Bei Königen und Kaisern war es bekanntlich schon vor vielen jahrhunderten wichtig, eine möglichst ruhmvolle Vergangenheit belegen zu können.
Wie dem auch sei, nun ist Michelle Obama an der Reihe. Die New York Times hat genau recherchieren lassen und einen Beleg dafür gefunden, dass die First-Lady tatsächlich von einer Sklavin namens Malvinia (Ur-ur-Urgroßmutter) abstammt.
- “In First Lady’s Roots, a Complex Path From Slavery” by Rachel L. Swarns an Jodi Kantor, New York Times vom 7. Oktober 2009
- “Forscher entschlüsseln Stammbaum der First Lady”, SPIEGEL ONLINE vom 9. Oktober 2009



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