Meine Arbeit an den Antholzer Kirchenbüchern bei den Mormonen geht stetig voran. Es stimmt tatsächlich, dass man einige Forschungstage braucht, um sich in die Handschriften der jeweiligen Pfarrer hineinzulesen. Mittlerweile kann ich die Einträge über weite Strecken gut lesen.
Mein Hellweger-Stammbaum (siehe hier) hat sich in den letzten Wochen auch beachtlich erweitert. Ich arbeite im Moment hauptsächlich an der 9. und 10. Generation von mir aus und kann nach jedem Besuch Puzzlesteine zusammensetzen. Vor allem die Suche nach den Sterbedaten gestaltet sich alles andere als einfach. Während man bei den Geburtsdaten meistens eine enge Periode von ca. 20 Jahren (von der Hochzeit weg) untersucht, erstreckt sich der Suchraum bei den Sterbedaten nur einer Generation auf 120 Jahre. Dazu kommt noch, dass viele Geschwister nicht am Geburtsort bleiben und wegziehen. Die geringe Anzahl an Familiennamen im Antholzer Tal ist an dieser Stelle auch noch zu erwähnen. Meist gibt es zum Beispiel in einer Generation bis zu 12 Mal eine “Maria Mesnerin”, unter denen man die richtige finden muss das kann anstrengend sein.
Insgesamt muss ich aber zugeben, dass ich die Arbeit an den Kirchenbüchern etwas unterschätzt habe. Bislang konnte ich in zwei Monaten 150 Jahre erforschen; weitere 150 fehlen…



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