Meine Suche in den Antholzer Kirchenbüchern läuft weiter sehr erfolgreich. Im Moment konzentriere ich mich auf die Familien zwischen 1810 und 1850 und finde bei jedem Archivbesuch unzählige Kinder meiner Ahnen.
Es gibt aber einige Grundkonstanten, die man bei der Suche in dieser Region beachten muss:
- Kinder werden mangels Verhütung ungefähr alle 15 Monate geboren. Deshalb muss man auch ständig die Augen offen halten, damit man keines übersieht.
- Gleichzeitig war die Kindersterblichkeit früher wirklich sehr hoch. Gut 1/3 bis 1/2 aller Kinder haben kein hohes Alter erreicht. Vor allem heute harmlos klingende Kinderkrankheiten waren damals oft ein Todesurteil.
- Wenn ein Kind stirbt, wird das nachfolgende meist genauso benannt. So können in einer Generation durchaus drei Marias vorhanden sein und man muss höllisch aufpassen, dass man sie nicht verwechselt.
- Wenn ein Elternteil frühzeitig stirbt, wird meist innerhalb eines Jahres wieder geheiratet. Die Versorgung der Familie musste schließlich sichergestellt werden. Aus diesen Ehen stammen dann meist auch noch einige Kinder, die erst richtig zugeordnet werden müssen.
Wer an aktuellen Ergebnissen interessiert ist, dem empfehle ich sich folgende Familien näher anzusehen.
Familie Peter Hellweger und Maria Meßnerin (beim Klicken auf die jeweilige Person erfährt man mehr)
Familie Peter Beykircher und Elisabeth Obereggerin



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