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Buchkritik: Manuel Andracks Familiensuche

by Jakob on September 13th, 2008

Ihr kennt Manuel Andrack? Nein? Er ist der jahrelange Produktionsleiter der Harald Schmidt Show und war auch selbst vor der Kamera als Schmidts Sidekick – vor der grässlichen Zeit eines Oliver Pochers.

Manuel Andrack ist aber auch passionierter Ahnenforscher und beschreibt in einem beschwingt leserlichen Buch seine Suche nach den Ahnen. Von wem habe ich das bloß ist aber nicht nur Geschichte einer individuellen Familie, sondern Andrack versucht historische Bezüge herzustellen, allgemeine Tipps zu verfassen und auch ein wenig zu träumen. Teils völlig unwissenschaftlich – aber wunderschön – malt er sich die wildesten Geschichten rund um seine Ahnen aus. Er ein Nachfolger der Hugenotten, ein Sorbe, ein Franzose oder gar ein Holländer?

Wer Einsteigertipps für seine eigene Forschungen sucht, wird mit diesem Buch sicherlich nicht glücklich. Auch Profis werden sich vielleicht unterfordert fühlen, wenn sie sich neue Erkenntnisse für ihre Arbeit erhoffen. Aber Manuel Andrack hat dann doch einige kleine, aber entscheidende Tipps und Ideen, die sich oft erst zwischen den Zeilen erkennen lassen. Einfach mal alle Menschen mit dem gleichen Familiennamen anzuschreiben finde ich etwa eine gar nicht so schlechte Idee – vor allem, wenn man gar keine Anhaltspunkte für die eigene Herkunft hat.
Manuel Andrack macht mit “Von wem habe ich das bloß” aber vor allem Lust, seine eigene Familiengeschichte zu erforschen und vor allem nicht locker zu lassen. Durchhaltevermögen und der Blick auf scheinbar unwesentliche Dinge zahlt sich oftmals aus.

Deshalb gibt es dafür eine Spurensuche-Kaufempfehlung:

Von wem habe ich das bloß: Auf den Spuren der Ahnen. Eine Gebrauchsanweisung
Autor: Manuel Andrack
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Preis (05.10.2010): 8,95 EUR

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From → Bücher

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