Vom 100. ins 1000.

Es ist schon witzig, wie sehr man sich bei der Ahnenforschung verzetteln kann. Man kommt vom 100. ins 1000. und irgendwie wird mit jedem Foto, mit jedem Brief das Feld immer größer. Aber vielleicht ist es ja genau diese Unendlichkeit des Themas, was die Faszination ausmacht.
Gerade bewege ich mich zu 90 Prozent im Zweiten Weltkrieg. Besonders meine Großeltern mütterlicherseits geben da viel Nachforscharbeit. Es ist einfach viel Material vorhanden und ich glaub, ich werde noch Jahre brauchen, bis der unübersichtliche Haufen halbwegs geordnet ist.
Aber beschweren möchte ich mich auf keinen Fall. Das ist doch der Traum jedes Familienforschers, dass man einen (in meinem Fall sogar zwei) Schränke voll von Material findet und so die Suche meist bequem von zu Hause aus möglich ist. Die anderen zweige werden auch nicht allzu sehr vernachlässigt, denn man braucht ja schließlich von Zeit zu Zeit ein wenig Abwechslung im Familienzweig.

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