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Jan 1 12

Neues Jahr – Neues Kleid

by Jakob

Den Jahreswechsel habe ich dazu verwendet diese Seite komplett zu aktualisieren. WordPress ist nun auf dem neuesten Stand und auch das Aussehen hat sich geändert. Überhaupt soll 2012 wieder Leben auf dieser Seite entstehen. Die Ahnenforschungsdatenbank unter spur.pumberger.org (Zugang erfordert ein Passwort, das auf Nachfrage gerne verschickt wird) habe ich ja auch im vergangenen Jahr stets erweitert. Nun aber soll es auch wieder vermehrt Artikel an dieser Stelle geben.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen guten Start ins Neue Jahr und viel Spaß beim Lesen!

Okt 9 10

Friedhofsbesuch in Friedrichshafen

by Jakob

Den letzten Besuch am Bodensee haben wir dazu genützt, die beiden Gräber der Familie am Friedhof von Friedrichshafen zu besuchen. Der Friedhof befindet sich am westlichen Rand der Stadt und es war ein herrlich sonniger Sonntagmittag, als wir gemeinsam mit Heikes Tante und Onkel dorthinfuhren.

In einem Grab liegt Heikes Großmutter, Annaliese Smedek (1930-1986). Genau am anderen Ende des Friedhofs liegt eine weitere Großmutter, nämlich Hedwig Johne, geborene Lämmel (1920-1982), zusammen mit Heikes Urgroßmutter Hedwig Lämmel, geborene Ulbricht (1893-1972). Alle beiden Gräber werden nur noch wenige Jahre bestehen bleiben, denn es ist hier üblich, dass nach 25 bzw. 40 Jahren die Gräber wieder aufgelassen werden – eine Vorstellung, die mich als Wiener “etwas” nervös macht, aber mehr dazu in einem Spurensuche-Kommentar.

Grab von Annaliese Smedek

Grab von Hedwig Johne und Hedwig Lämmel

Interessant ist an dieser Stelle vielleicht noch zu erwähnen, dass am Grabstein von Hedwig Johne auch ihr Halbbruder Josef Lämmel genannt ist. Er ist im Krieg 1944 gefallen und galt bislang als in der Ostsee verschollen. Bereits vor ein paar Tagen habe ich von unserer Entdeckung auf dem Soldatenfriedhof in Helsinki-Honkanummi berichtet.


Städtischer Friedhof auf einer größeren Karte anzeigen

Okt 9 10

Von Friedhöfen – ein Spurensuche-Kommentar

by Jakob

Dass wir Wiener eine sehr spezielle Beziehung zum Tod haben, ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Das “Gräberhupfen”, wie in meiner Familie liebenvoll der Friedhofsbesuch genannt wird, hat sich tief in uns festgesetzt. Schon als kleines Kind war ich mit meiner Großmutter oder Mutter am Wochenende häufig bei einem der zahlreichen Familiengräber. Es wurde Unkraut gezogen, Steine wurden geputzt, Blumen aufgestellt oder wieder abgeräumt und natürlich Kerzen angezündet. Der Friedhof in Wien ist nicht nur ein Ort der letzten Ruhestätte sondern auch ein Treffpunkt. Vor allem in den beiden Ortsfriedhöfen Stammersdorf und Großjedlersdorf, wo viele meiner Verwandten liegen, trafen wir fast immer irgendwelche Bekannten meiner Großmutter.

Vielleicht sind es diese frühkindlichen Erlebnisse, die dafür sorgen, dass ich noch heute mehrmals im Jahr zum “Gräberhupfen” ansetze. Dann stehe ich plötzlich an Gräbern von Urgroßeltern oder gar Ururgroßeltern, die ich nie kennengelernt habe, die aber auch für mich ein fester Bestandteil der Familie sind.

In Deutschland – so mein Eindruck – ist das ganz anders. Schon hier in Frankfurt habe ich in Diskussionen mit Freunden immer wieder feststellen müssen, dass Gräber nach meist 25 Jahren aufgelassen werden. Grabstein weg, Wiese drüber und das wars… Und zwar nicht vereinzelt, sondern zu fast 100%. Bei der Familie meiner Frau ist das nicht anders.
Während in Wien Gräber oft ähnlich vererbt werden wie sonstige Habseeligkeiten, ist man in Deutschland nicht so genau damit. Es ist ist einfach eine andere Totenkultur.

Aber was bedeutet das für die Ahnenforschung? Natürlich ist man als Familienforscher dazu geneigt, alle Gräber unbedingt stehen zu lassen. Sie sind ja ein wichtiges “Dokument” für spätere Generationen. Noch heute gibt es zum Beispiel Grabsteine aus der Antike. Gleichzeitig muss man aber auch die unterschiedlichen Kulturen akzeptieren. Nicht alle Welt kann Gräberhupfen so betreiben wie wir Wiener. So bleibt einem Familienforscher nur die noch vorhandenen Grabsteine möglichst umfassend zu dokumentieren, sprich zu fotografieren.

Okt 1 10

Soldatenfriedhof Helsinki-Honkanummi

by Jakob

Österreich, Deutschland, Tschechien, Serbien, Russland und Italien. In all diesen Ländern habe ich bereits Familienforschungen durchgeführt. Es zeigt sich, dass ich und meine Frau aus typischen mitteleuropäischen Familien mit weitläufiger Verbreitung kommen.

Seit heute wird auch in Finnland geforscht, zumindest auf einem kleinen Soldatenfriedhof unweit der Hauptstadt Helsiniki.

Josef Lämmel, der Halbbruder von Heikes Großmutter Hedwig Lämmel, war als Schiffskoch für die Deutsche Marine (als Obergefreiter) unterwegs bis er am 16. Juli 1944 starb (bei einem Schiffsunglück). Irgendwie wurde er jedoch aus der Ostsee geborgen und auf dem Soldatenfriedhof Helsinki-Honkanummi, 20km nordöstlich von Helsinki, im Grab 127 begraben. Wieder einmal war die Gräbersuche des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sehr hilfreich. Das viel gescholtene Google Street View hat mir dann geholfen den Friedhof genau zu lokalisieren.

Todesmitteilung Josef Lämmel (1944)

Wie sehen in dieser Sache nun die weiteren Schritte aus? Josef Lämmels Nachkommen habe ich bereits informiert und die haben einen Antrag bei der WASt (siehe auch diesen Beitrag) gestellt, um mehr über den militären Werdegang zu erfahren.

Eine große Frage ist, auf welchem Schiff genau Josef Lämmel gestorben ist. War es vielleicht der Flakkreuzer Niobe, der am 16. Juli 1944 vor der finnischen Küste bei Kotka versenkt wurde? Und wie und wann wurde die Leiche geboren?
Auskünfte darüber wird uns wahrscheinlich die WASt oder die Kriegsgräberfürsorge liefern können – aber das dauert bekanntlich.

Soldatenfriedhof Honkanummi auf einer größeren Karte anzeigen

Aug 17 10

Zufallsfund Familie Lämmel

by Jakob

Im Moment versuche ich mir gerade einen groben Überblick über Heikes Familie zu verschaffen. Schließlich ist es nicht wirklich sinnvoll, wenn ich nur auf der eigenen Stammbaumseite forsche. Wenn man in einer Familie nicht groß wird, ist es ungemein schwieriger sich zu Recht zu finden. Normalerweise schnappt man ja doch im Laufe der Kindheit so einiges an Informationen auf.

Zu diesem ersten Überblick gehört auch ein routinemäßiger Check im Internet. Und siehe da bei Heikes Großmutter mütterlicherseits, Hedwig Lämmel, wurde ich fündig. Sie wurde in Niedergrund (Tschechien) geboren und musste nach dem 2. Weltkrieg nach Deutschland flüchten. Unter geneal.lemmel.at beschäftigt sich ein Herr Lemmel aus Wien ausschließlich mit den verschiedenen Zweigen der Familien Lämmel, Lammel und Lemmel. Sie alle haben zumindest von der Bedeutung her den gleichen Ursprung. Viele Linien führen auch zu einem Familienstamm aus Nürnberg (um 1300).

Ob die Warnsdorfer Lämmels, zu diesen zählt Heikes Großmutter, tatsächlich auch dazu gehören ist ungewiss. Aber bis mindestens Generation 5 lassen sich die Vorfahren bestimmen, davor gab es laut der Lemmel-Seite keine Lämmels in Warnsdorf oder Niedergrund (beides Tschechien). Deren ursprüngliche Herkunft ist bislang noch geklärt. Aber genaueres lässt sich vermutlich erst mit Hilfe der Kirchenbücher sagen. Für mich ist der erste Teilstammbaum zumindest ein wunderbarer Startpunkt für die kommende Suche.

Aug 17 10

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by Jakob

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Aug 17 10

Friedhofsbesuch in Halle/Saale

by Jakob

Über die Suche nach Heikes Großvater hatte ich bereits des öfteren berichtet. Gemeinsam mit Heikes Tante fand ich heraus, dass Walter Johne 1980 in Halle/Saale gestorben war und dort auf dem städtischen Getraudenfriedhof in einer Urnengemeinschaftsanlage begraben wurde.

Am letzten Juli-Wochenende fuhren wir wieder einmal von Frankfurt nach Berlin. Der Weg dorthin führt an Halle vorbei und so entschlossen wir uns das Grab zu besuchen. Der Friedhof liegt im Norden der Stadt. Wir parkten direkt am Seiteneingang zum Friedhof und betraten das Gelände. Der Getraudenfriedhof ist wirklich nett, große Alleen, ein Teich und das markante Krematorium prägen das Areal.

Die Urnengemeinschaftsanlage Gruppe 15a fanden wir schon nach kurzer Suche. Sie ist mittlerweile für neue Urnen gesperrt und ist im Prinzip eine grüne Wiese mit einem kleinen Denkmal in der Mitte. Am Rande des Weges liegen Steinplatten mit Namen. Leider konnten wir Heikes Großvater nicht finden, was aber auch daran liegen könnte, dass einige Steine kaum noch lesbar sind. Aber seht am besten selbst…

Urnengemeinschaftsanlage 15a (hier liegt Heikes Großvater begraben)

kleines Denkmal in der Urnengemeinschaftsanlage 15a

Allee am Gertraudenfriedhof

Krematorium

Aug 16 10

Absturz der Seite

by Jakob

Tja, nun hat es auch mich einmal erwischt und pumberger.org ist inklusive der Nebenseiten komplett abgestürzt. Dank meines Hostanbieters konnte ich jedoch ein zeitnahes Backup der Datenbank erhalten. So sind lediglich ein paar meiner letzten Beiträge verloren gegangen, die es nun gilt neu zu schreiben.

Jul 6 10

Datensicherheit

by Jakob

Vielleicht habt ihr Euch schon mal gefragt, wie es auf dieser Seite mit der Datensicherheit aussieht. Schließlich werden hier ja auch viele Fotos und Daten von Personen online gestellt, die noch leben.

Grundsätzlich kann ich Euch beruhigen, für Datensicherheit ist durch einen umfangreichen Passwortschutz gesorgt.

pumberger.org ist generell in zwei Teile geteilt. Der Blog (die Hauptseite) ist bei Google sichtbar und für jeden zugänglich. Der Sinn dieser Seite ist ja, dass man sich mit Familienmitgliedern und anderen Forschern austauschen kann. Da wäre es nicht sehr zielführend, den Zugang zu sperren. Dies gilt jedoch nicht für alle Bereiche.  “Bilder”, “Videos” und “Privater Familienbereich” können nur mit Hilfe eines Passwortes angesehen werden (und sind auch bei google nicht zu finden). Das Passwort wird auf Anfrage gerne versendet.

Dieses Passwort benötigt man auch, um den Gastzugang in der Datenbank anzumelden. Anfangs hatte ich überlegt, die Datenbank auch offen zu lassen, doch es liegen einfach zu viele sensible Daten lebender Personen auf dem Server und außerdem habe ich bemerkt, dass Google manche Seite anders listet, als von mir eingestellt. Deshalb ist die Datenbank nur mit einem Passwort zugänglich. Als Benutzername schreibt einfach “gast” und wählt das gleiche Passwort wie im Blog, schon seid ihr mit dabei.

Solltet Ihr dennoch irgendwelche Gründe zur Beanstandung im Bereich der Datensicherheit finden, dann zögert nicht mich zu informieren. Es lässt sich meist sehr schnell eine für alle zufriedenstellende Lösung finden!

Jul 5 10

Artikel zur Namensforschung in der Presse

by Jakob

In der gestrigen Sonntagspresse befindet sich ein Artikel zur Onomastik (Namensforschung). Als kurzer Einstieg in das Thema nicht schlecht.

Sprachwissenschaft: Als aus Ebert Göring wurde” von Martin Walpot, Die Presse vom 4. Juli 2010.